Unterstützung zur Dokumentenänderung war gegeben

Legefeld hat nun seit 1. April 2011 eine neue Postleitzahl und die Bewohner der bisherigen Waldstraße in Legefeld, wohnen jetzt in ihrer „Allee“. Das bedarf auch einer Änderung in den persönlichen Dokumenten. Ortsteilbürgermeisterin Petra Seidel organisierte deshalb gemeinsam mit der Stadtverwaltung zu ihrer regulären April-Sprechstunde einen „Dokumententag“. An diesem wurden für alle Bürger, die diesen Service in Anspruch genommen haben, die „Papiere“ im Ort zur Adressänderung angenommen und am nächsten Tag wieder ausgegeben. Anfangs gab es hierzu so einige Irritationen, denn eigentlich sollte dieser Service nur für diejenigen gelten, für die sich der Straßenname ändert. Doch Petra Seidel protestierte dagegen. Sie sieht die Stadt als Dienstleister für den Bürger und deshalb hat diese dem Bürger auch Service zu bieten. Leider jedoch, wird das in der Verwaltung sehr oft nicht so gesehen bzw. immer gehandhabt. Wenn Jemand umzieht, und muss sich dann entsprechend bei der Behörde ummelden, dann ist das sein „Privatvergnügen“ und seine Pflicht. Auch die Kosten, die hierbei entstehen, sind dann selbst zu tragen. Aber, diese Aktion, welche die Legefelder hier durchlebten, ist eine Anordnung der Stadt selbst gewesen. Sie hat dem Ort eine neue Postleitzahl verpassen und auch eine Straßennamensänderung aus verschiedenen organisatorischen Gründen vornehmen lassen müssen. Sie war es, die es versäumte, bei Eingemeindung des Ortes zur Stadt Weimar gleich alles richtig zu machen! Keine Straßennamendoppellungen innerhalb einer Gemeinde darf es geben und die PLZ sollte auch in den richtigen Zustellbezirk einzuordnen sein.
Wozu sollte man dann den „kleinen Bürger“ hierfür jetzt noch bestrafen, indem man ihm durch diese Änderung auferlegt, den Weg in die Stadtverwaltung, zum Bürgerbüro selbst zu gehen und dort ggf. auch noch für die Änderungen etwas zu bezahlen? Selbst im Rathauskurier kam es nicht so richtig zum Ausdruck, ob diese Maßnahme kostenfrei sein wird, oder nicht (hier war von „kann“ die Rede) und ob sie für alle Legefelder gilt, oder nur für die, wo sich der Straßenname ändert. Doch, es gab damit dann keine Probleme mehr, denn es wurde alles so gemacht, wie es sich für einen guten Bürgerservice auch gehört und von Bürgermeisterin + Stadträtin Seidel gefordert. Besonderer Dank gilt hier zum Einen den fleißigen Mitarbeiterinnen im Bürgerbüro, die die vielen Dokumente von einem Tag zum anderen alle zu ändern hatten, aber ganz besonders Herrn Fechtel von der Abt. Geoinformation, der in Legefeld vor Ort und ein super Ansprechpartner war sowie alles allein im Griff haben musste. Förmlich in den „Fingern gejuckt“ hat es da Petra Seidel, mitzuhelfen, doch sie darf es ja nicht. Zum Einen wäre es schwer, bei den vielen Papieren ggf. mit 2 Leuten dann nicht durcheinander zu kommen, aber zum Anderen auch, weil sie es ja gar nicht darf. Sie ist keine Amtsperson und „nur“ ehrenamtlich tätig. Leider haben nicht alle Bürger, die ihre Papiere zum Ändern brachten, sie am nächsten Tag auch wieder vor Ort abgeholt. Doch auch das, war kein Problem, denn hierfür bot Herr Fechtel noch einmal einen besonderen Service an, um langes Warten für die Bürger zu vermeiden. (Terminvergabe) Nur diejenigen, die bereits früher schon versäumten, eine Adressänderung vornehmen zu lassen oder wo Fahrzeugpapiere bereits abgelaufen waren, (der TÜV fehlte) bekamen ihre Dokumente nicht geändert und müssen nun doch selbst zum Amt. Dank also noch einmal an die Stadtverwaltung für den nun doch gebotenen tollen Service! Vielen blieb damit der Weg zur Stadtverwaltung und eine noch längere Wartezeit zur Dokumentenannahme und -ausgabe erspart. Ebenso die Kostenfrage. Es geht also auch anders!

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