Auflkärung zur Postleitzahlenänderung

Irritationen noch und nöcher! Anrufe ereilen die Abt. Geoinformation der Stadtverwaltung Weimar und Legefelds Ortsteilbürgermeisterin. Zum Einen erfolgt die Dokumenteneinnahme zur Änderung wegen des neuen Straßennamens und der PLZ nicht für alle Einwohner des Ortes am 05.04.2011 (auch offizielle turnusmäßige Bürgersprechstunde der OTBin, deshalb an diesem Tag) in der Legefelder Amtsstube, sondern nur für die Bürger der Waldstraße! Das erfuhr ich heute noch einmal telefonisch von der Stadt. Gleiches gilt dann selbstverständlich auch, wenn die geänderten Dokumente wieder am 06.04.2011 ausgegeben werden. Es erfolgt nämlich nur eine kostenfreie Änderung wegen des neuen Straßennamens. Weiter nichts. Die Kosten für die Änderung der Fahrzeugscheine für alle Autobesitzer, bei denen sich lediglich die PLZ ändert, nicht aber der Straßenname, bleiben jedoch auf den dafür entstehenden Kosten sitzen und müssen zudem die Änderung auf dem zuständigen Amt bei der Stadtverwaltung auch noch selbst tätigen. Das ist in meinen Augen keinesfalls richtig! Wahrscheinlich für die Stadtverwaltung wieder einmal nur eine Gelegenheit, das Stadtsäckel ein wenig aufzufüllen und den kleinen Bürger damit abzuzocken? Was kann der kleine Bürger dazu, dass es die Stadt nicht fertiggebracht hat, gleich mit Eingemeindung des Ortes alles richtig zu machen? Ohnehin schon traurig genug, dass dieser Verfahrensakt sich jetzt schon über mehrere Jahre hinzog, um überhaupt dem entsprechend tätig zu werden. Jetzt wird er hierfür auch noch bestraft. Und: eine wirkliche richtig Trennung zwischen Weimar-Stadt und Weimar-Land, ist deshalb trotzdem immer noch nicht vollzogen, weil ja Orte, die dem Landkreis zugehörig sind, z. B. Obergrunstedt, Daasdorf am Berge, Nohra, Hopfgarten, Isseroda usw. ebenso als PLZ die 99428 haben, wie beispielsweise Legefeld jetzt bekommen hat. Doch ob es dadurch nicht trotzdem wieder Straßennamensdoppelungen gibt, das bleibt dahingestellt und obliegt einer erneuten Prüfung. Es kann ja sein, dass es in einem der genannten Orte einen Straßennamen gibt, der innerhalb von Weimar nun auch noch einmal auftaucht? Ich hatte von Beginn an vorgeschlagen, dass man, wenn man nun schon eine PLZ-Änderung vornimmt, um die Stadtzugehörigkeit erkennbar werden zu lassen, doch dann die 99426 zu nehmen, da diese ja im Weimarer PLZ-Bereich noch nicht erscheint, aber dieser Vorschlag wurde ignoriert. Kein Mensch kann und will das mehr verstehen… Die Stadt Weimar hat also wieder einmal gehandelt, wie sie das gerne wollte. Oder man war nicht in der Lage, mit der Deutschen Post
diesbezüglich auf einen Nenner zu kommen. Auch nicht wegen der Kostenübernahme, denn ich finde, auch die PLZ-Änderung müsste nun zumindest nach diesem Desaster ebenso ein kostenfreier Service sein. Doch wir sind ja inzwischen schon so einigen Kummer gewöhnt. Legefeld wurde ja damals „nur“ zwangseingemeindet. Man brauchte uns, um die notwendige Einwohnerzahl zum Erwerb des Titels „Kulturstadt Europas 99“ zu erzielen. Dass man damit aber auch daran hätte denken müssen, dann auch gleich die PLZ entsprechend zu verändern, spielt heute keine Rolle mehr. Man kann es ja schließlich mit Kosten für den kleinen Bürger nachholen, auch wenn es erst Jahre später ist. Ihre Legefelder Ortsteilbürgermeisterin Petra Seidel

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