Treppe in Legefeld wird neu errichtet … Arbeitsagentur und Stadtverwaltung helfen

Legefeld erhält eine neue, alte Treppe. Wie ist das zu verstehen? Von der B 85 aus, gab es immer einen Zugang zum unteren Dorf über eine vor vielen Jahren (als der Ort noch eigenständig war) einmal selbst errichtete Treppe. Das war besonders günstig für alle, die z. B. über einen schnellen und auch kurzen Weg zu Fuß zum örtlichen Friseursalon Koj oder damals noch bestehenden Betrieb, der alten Kunstschmiede, bzw. der späteren Ly Caste Firma gelangen wollten. Eine Verbindung, die immer als sehr positiv angesehen wurde. Doch die Treppe gab es nun schon seit langem nicht mehr. Sie verfiel so nach und nach und es war von ihr kaum noch etwas zu sehen. Trotzdem wurde der nun gefährliche Weg zum Teil immer noch genutzt, obwohl die steile Hanglage ohne eine Treppe in der jetzigen Form als sehr gefährlich durch besondere Rutschgefahr einzuschätzen gilt. Eine solche Unfallquelle, muss schnellstens beseitigt werden, um ggf. noch Schlimmes verhindern zu können. Dazu gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder eine Absperrung muss her, so dass ein Nutzen des steilen Abhanges als Weg und Zugang zum unteren Dorf absolut verboten wird, oder es muss etwas Neues geschaffen werden. Legefelds Bürger, bevorzugen da natürlich die zweite Variante und wandten sich mit der Bitte eines neuen Treppenbaues an die Ortsteilbürgermeisterin. Das gab ihr Anlass, sich gemeinsam mit Ortschaftsrätin Frau Babinsky bereits vor ein paar Monaten bei der Stadtverwaltung kundig zu machen, ob es möglich ist, eine solche Maßnahme mit Hilfe von Arbeitskräften über den 2. Arbeitsmarkt, also über die Agentur für Arbeit bzw. die ARGE durchzuführen. Diesem Anliegen wurde stattgegeben und Legefeld hat nun seit geraumer Zeit fleißige Helfer im Ort. (Eine Maßnahme, „Helfer für kommunale Dienste“, läuft schon länger) Mit mehreren Aufgaben werden diese betraut, und dazu gehört nun auch der o. g. Treppenneubau. Besonders wichtig war es für Petra Seidel, sich für örtliche Aufgaben keine „Fremden“ als Arbeitskräfte zu holen, sondern Arbeitsuchenden aus dem eigenen Ort, die die Förderung über das Amt erhalten können, eine Chance der Beschäftigung zu geben, wenn es selbst schon nicht mehr möglich ist, einen „Gemeindearbeiter“ in Festanstellung zu bekommen, was eigentlich ein jeder Ortsteil dringend gebrauchen kann! (Arbeit gibt es genug.) Kein Geheimnis soll es bleiben, dass bereits ein weiterer Antrag zum Hinzuziehen eines dritten Fleißigen gestellt wurde. Die Arbeiter werden selbstverständlich nicht in der Lage sein, den gesamten Ort zu bewältigen, aber ein klein wenig Ordnung und Sauberkeit in diesen hineinzubringen und eben z. B. auch die gewünschte neue Treppe mit Handlauf zu bauen, ist schon machbar, und besser, als Nichts! Das hatte z. B. auch den Vorteil, dass die Ortsteilbürgermeisterin sich in diesem Zusammenhang auch gleich noch mit um ein paar Arbeitsgeräte bemühte, die der Ort sonst sicherlich nicht bekommen hätte. Darunter zählt u. a. auch ein Benzinrasenmäher, der bereits schon mehrmals zum Einsatz kam. Mit Hilfe der nun für Legefeld tätigen Arbeitskräfte konnte auch der Kirchgemeinde schon ein wenig mit unter die Arme gegriffen werden, denn es wurde z. B. auch der kirchliche Teil des Friedhofes schon 2 x gemäht. Die Aktivitäten der fleißigen Helfer werden über die Ortsteilbürgermeisterin gesteuert. Anregungen hierzu sind jederzeit gern willkommen, denn diese Arbeitskräfte, sind für den Ort da. Wird also irgendwo dringende Hilfe benötigt, so kann das über Frau Seidel angemeldet werden. Anzumerken sei dabei noch einmal besonders, dass z. B. der/die „Helfer(in) für kommunale Dienste“ auch dazu dient, vor allem für Bürger da zu sein, die hilfsbedürftig sind. Es können z. B. auch Tätigkeiten im hauswirtschaftlichen Bereich übernommen werden. Dieser Service steht den Bürgern kostenlos zur Verfügung und sollte schon aus diesem Grunde gut genutzt werden. Das Einzigste, was für diese Hilfeleistung von Nöten ist, sie muss über die Bürgermeisterin zur Planung angemeldet werden. Zu diesem Aufgabenbereich zählen auch gemeinsame Spaziergänge, einmal miteinander zu schwatzen usw. Es wäre schade, wenn ein solcher Service nicht ausreichend aktiviert wird und diese Maßnahme dann über die Arbeitsagentur womöglich wieder eingestellt würde. Gerade jetzt, wo Legefeld stolz darauf sein kann, von der Arbeitsagentur und der Stadtverwaltung Weimar sowie dem Verein „Neue Arbeit“ Apolda so großzügig unterstützt zu werden, sollte dieses Angebot besonders geschätzt, geachtet und vor allem auch genutzt werden. Viele Hürden galt es auch für Frau Seidel zu überwinden, um überhaupt erst einmal durchsetzen zu können, Hilfe über den 2. Arbeitsmarkt zu bekommen. Daran hängt sehr viel Bürokratie. Ein ganz besonderer Dank ist deshalb auch einmal an die Mitarbeiterin in der Personalabteilung der Stadt Weimar, Frau Kurfürst und ihre Kollegen sowie an den städtischen Bauhof der Abt. Tiefbau, insbesondere an Herrn Rotter, zu richten, ohne die solche geplanten Maßnahmen nicht zu realisieren gewesen wären. Über den städtischen Bauhof z. B., erfolgen u. a. die baulichen Ein- und Anweisungen sowie die Materialanlieferungen. Ende der vergangenen Woche (siehe Fotos/Mailanhang) kam bereits die erste Lieferung für den nun anzupackenden Treppenneubau. In der Gemeindegarage wurden hierfür zunächst schon einmal die Borden eingelagert und Befestigungsmaterial unterhalb der Baustelle abgekippt. Na dann: „Frohes Schaffen und Gelingen!“

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